Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

  • „Unternehmen, die sich in den vergangenen Monaten um ihre Beschäftigten als Mensch und nicht nur als reine Arbeitskraft gekümmert haben, profitieren von einer hohen emotionalen Mitarbeiterbindung.“
    – Marco Nink 03/2021, Gallup –

  • „Jeder Mensch muss wissen, dass es auf seine Arbeit ankommt, dass sie für einen oder mehrere andere Menschen wichtig ist.“
    – Patrick Lencioni –

  • „Ökonomisch gesehen leidet die Produktivität, wenn die Angestellten keine Erfüllung in ihrer Aufgabe sehen. Das hat unbestreitbar Auswirkungen auf den Gewinn eines Unternehmens und eine Volkswirtschaft. Aber die sozialen Kosten des beruflichen Elends sind wegen des Dominoeffekts viel schlimmer.“
    – Patrick Lencioni –

Die psychische Gesundheit der Mitarbeiter ist der wohl wesentlichste Faktor für Motivation, Leistungsfähigkeit und das A und O eines jeden Unternehmens.

Stress und psychische Belastung werden individuell unterschiedlich wahrgenommen. Eine dauerhafte Belastung führt bei allen Mitarbeitern früher oder später zur psychischen Beanspruchung mit beeinträchtigenden langfristigen Folgen. Das Unternehmen kämpft gleichzeitig gegen Fachkräftemangel, Fehlzeiten, Fluktuation, Konflikten … Unternehmen entstehen so Kosten in Millionenhöhe.

Wie kann es Unternehmen gelingen, sich kontinuierlich auf die heutigen sich ständig verändernden Rahmenbedingungen einzustellen und auch zukünftig erfolgreich zu sein? Dafür braucht es motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter, die mit Ihnen zusammen den Herausforderungen durch Globalisierung, Komplexität, Fachkräftemangel und Digitalisierung die Stirn bieten können.

Die seit 2014 gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ermöglicht es Ihnen, den Ursachen vorhandener Schwachstellen auf den Grund zu gehen und dort den Hebel anzusetzen. Sie bedeutet aus meiner Sicht eine Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern.

Der Hintergrund der Beurteilungen ist es, auftretende Gefährdungen im Zusammenhang mit der Arbeit frühzeitig zu erkennen und diesen präventiv entgegenzuwirken. Gegenstand ist allein die Beurteilung der Arbeit bzw. der Arbeitsbedingungen als Grundlage für die Entscheidung, ob und welche Maßnahmen erforderlich sind.

Machen Sie aus der Pflicht eine Kür

Aus meiner Sicht bietet die Durchführung des Erhebungsprozesses trotz der organisatorischen und fachlichen Herausforderung folgende Vorteile:

  • Sie erfüllen Ihre gesetzliche Pflicht nach § 5 Abs. 1-3 Nr. 6 ArbSchG.
  • Der Erhebungsprozess bietet Ihnen die Chance, einen systemischen Blick auf Ihr Unternehmen zu erhalten und die Ursachen auftretender Symptome zu erkennen. Im Vordergrund des Prozesses stehen die Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen, nicht die individuelle Gesundheit Ihrer Mitarbeiter.
  • Die Durchführung des Prozesses bietet die Option einer klassischen Win-Win-Situation, die Möglichkeit, dem Fachkräftemangel und einer Fluktuation entgegenzuwirken und Ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen.
  • Ein weiterer Vorteil bietet sich darin, den Erhebungsprozess selbst lösungsorientiert zu gestalten. So können unmittelbar und sofort dort, wo es möglich ist, Verbesserungen in den Arbeitsalltag integriert werden. Positiv zu betrachten ist, dass die Mitarbeiter selbst Ideen entwickeln, den Veränderungsprozess aktiv mitgestalten. In einem solchen Prozess wird auch die Unternehmenskultur weiterentwickelt.
  • Mit regelmäßiger Fortschreibung werden Entwicklungen und Veränderungen anhand einer zu fertigenden Dokumentation erkennbar.
Verfahrenstechnik
Merkmalsbereiche der Erhebung:
  • die Arbeitsaufgabe
  • die Arbeitsorganisation
  • die sozialen Beziehungen
  • die Arbeitsumgebung
Prozessablauf

Wertschätzung, Transparenz und Lösungsorientierung auf allen Ebenen sind bei der Durchführung des Prozesses die unbedingt einzuhaltenden Werte. Ein Vertrauensverhältnis zu den Mitarbeitern sichert belastbare Ergebnisse.

Der Prozessablauf wird jeweils mit der Unternehmensführung abgestimmt und der individuellen Unternehmenssituation angepasst. Dazu gehören:

  • Aufklären über den Prozess im Ganzen, Vorstellen und Erarbeiten eines Projektablaufplanes
  • Vorbereitung des Prozesses
    • Ausarbeitung und inhaltliche Gestaltung von Fragebögen
  • Durchführung des Erhebungsprozesses
    • „Kick-Off“ Präsentation und Vorstellung
    • Auswertung der Fragebögen
    • Durchführung der Workshops mit Mitarbeiter*innen und Führungskräften
    • Auswertung der Ergebnisse
  • Entwicklung von Maßnahmen
  • Präsentation der Ergebnisse

An diesen Prozess schließt sich die Durchführung von Maßnahmen an. Nach einem festzulegenden Zeitraum erfolgt eine erneute Erhebung, in der die Nachhaltigkeit und die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen überprüft werden.

Ich biete:

  • ein auf das Unternehmen zugeschnittenes Erhebungskonzept unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse (baua:, COPSOQ und anderer Arbeits- und organisationspsychologischer Erkenntnisse)
  • das Aufzeigen der in dem zu untersuchenden Unternehmen vorhandenen Potentiale und Schwachstellen
  • das Erarbeiten effektiver und gewinnbringender Maßnahmen
  • Sensibilisierung von Führungskräften für eine nachhaltige Stärkung der psychischen Gesundheit im Unternehmen

Ihr Mehrwert:

  • Erkenntnisse über Stärken und Schwachpunkte
  • Stärkung der psychischen Gesundheit aller Mitarbeiter
  • Optimierung der Arbeitsplatzbedingungen
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung durch Einbeziehung
  • Verbesserung des Betriebsklimas

Als VUKA-Facilitator® werde ich das wohl derzeit aktuellste Thema in dem Prozess auf allen Ebenen mitberücksichtigen und mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern erheben, inwieweit

  • Volatilität
  • Unsicherheit
  • Komplexität
  • Ambiguität

die jetzige und zukünftige Arbeitswelt beeinflussen. Wir können Sie und Ihre Mitarbeiter wirksam dem Phänomen begegnen?